EAT THE WORLD: Lübecker Altstadt Tour

Eat the World – was kann man sich darunter vorstellen? 3 Stunden Zeit mit bringen, neugierig sein auf eine Stadt oder Stadtviertel. Und deren kulinarischen Besonderheiten mitbekommen. Wobei es ein querbeet gibt – in Hamburg war schon mal ein Restaurant der berühmt war wegen seiner Fischsuppe und eine echte Kaviar-Verkostung bei den Fischhallen bei gewesen. Nach einer sehr lohnenswerter ALTONA Tour vor einem Jahr ging es nun drum, die Lübecker Altstadt zu entdecken. Ganz nebenbei erfährt man vieles geschichtsträchtiges über die Stadt. Lübeck ist sehr historisch, also wurde uns auch in den ersten 15 Minuten wirklich viel über die Entstehung erzählt.

Aber von vorne. Man bucht diese Tour. Auf der Internetseite von Eat the World kann man sich die Touren, die in vielen Städten in ganz Deutschland statt finden, buchen. 33 Euro kostet diese 3 stündige Stadtführung.
Mit der Anmeldung bekommt man auch den Treffpunkt mitgeteilt.

Unser Treffpunkt was das Burgtor von der Großen Burgstrasse. Schon mal der erste Punkt, ich wusste gar nicht, dass Lübeck abseits von dem Holstentor noch ein Burgtor, sogar noch mit einer Burg auf einer Anhöhe hat. Bei -3 Grad, aber teils doch Sonnenschein traf man sich. Aber dem Wetter entsprechend angezogen, ausnahmsweise mal mit einer Strumpfhose unter der Jeans, Mütze und Handschuhe, das hielt warm.

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  1. Nach der ersten Einführung marschierten wir los und steuerten schon das erste Lokal in der Großen Burgstraße 40 an – La Cucina. Katja führt ihr Lokal mit viel Herzblut. Die ehemalige Bankangestellte erfüllte sich als Hobbyköchin einen großen Traum und betreibt nun ihr Lokal – bietet Kochkurse an, man kann sie für Catering buchen oder ihr Lokal auch für Festlichkeiten oder Küchenpartys buchen. Die Einrichtung des La Cucina ist im Shappy – Chick gehalten. Tolle Bilder, die auch zum Kauf angeboten werden, verzieren die Wände. In einem Regal entdeckte ich Kochbücher und Zeitschriften zum Stöbern. Wir wurden mit köstlichen Flammkuchen – Teilchen begrüßt. Im Warmen wurde uns noch was zu der weiteren Geschichte Lübecks erzählt.

La Cucina

2. Weiter ging es zur Hundestraße. Wir kehrten ein im Kaffeewerk bei Schalevet. Ein modernes im nordischen klaren Stil eingerichtet Café. Dort wurden wir mit einem Bruscetta mit AntiPasti und Tomaten verköstigt. Die Küche ist überwiegend vegetarisch, frisch, jung und modern. Gerne hätte ich da den Tipp probiert: Kartoffel-Avocado Salat mit Birne, Granatapfel  und Limettendressing. Im Kaffeewerk erfuhren wir nebenbei wissenswertes über die Mann-Brüder.  Wir waren ja schließlich nicht nur zum Essen da, es sollte ja auch geschichtliches weiter gegeben werden.

Kaffeewerk Schalevet

3. Es ging dann  in die Hüxstraße. Das was bei uns in Kiel die Holtenauer Straße ist, ist den Lübeckern deren Hüxstraße. Hüx – kommt von Höcker – höckern heißt bei uns im Norden „Handeln“. Dort findet man noch viele kleine Geschäfte und Lokale die noch privat geführt werden. Wie steuerten „Gaumenfreude“ an – eine Bio-Konditorei. Das Team arbeitet mit hochwertigen, ökologische Zutaten und arbeitet mit traditionellen, teils in Vergessenheit geratene Methoden (an der Stelle hätte ich gerne einen Blick in die Backstube gehabt.) Ich selber kannte diese Konditorei schon uns bin bei meinen früheren Besuchen her. Es ist wirklich sehr kuschlig klein, aber ein Plätzchen findet sich schon. Wir wurden schon erwartet und es gab „Fingerfood“ – zwei Platten mit aufgeschnittenen Kuchenteilchen – mein Tipp: unbedingt den Baumkuchen probieren oder die Hansetorte! Mir selber schmeckten auch die CakePops absolut am besten und die herrlichen Mandelhörnchen…ach, einfach öfters hin gehen und alles mal durch probieren. Ich nahm gleich noch eine Köstlichkeit, ein kleines Törtchen, aus Cashew und ohne Getreide mit, um uns im Laden den Samstag zu versüßen.

Konditorei-Gaumenfreude

4. Ein paar Meter weiter  auf der gegenüber liegenden Seite findet man das Kaffeehaus Lübeck. Ich kenne das Lokal eigentlich als immer voll – und das hat einen Grund. Der Kaffee wird selbstgeröstet. Herr Schubert ist Mitglied der deutschen Rastergilde. Im Lager, in das wir rein durften, lagern bis zu vier Tonnen Kaffee aller Sorten. Das Café ist in 2 Bereiche unterteilt. Im franzsösischen Bereich wird man auch mit Köstlichkeiten aus dem Ofen und erlesene Weine und spezielle Gin Drinks verwöhnt. Auf der anderen Seite kann man seinen Kaffee trinken und handgeschöpfte Schokolade oder andere kleine Köstlichkeiten einkaufen. Probiert den Kaffee wenn ihr da seid! Er ist wirklich köstlich.

Kaffeehaus Lübeck

5. An Niederegger vorbei (ja, es gibt nicht nur Niederegger in Lübeck) über den Marktplatz am Rathaus (nebenbei erfuhr ich nun endlich was es mit dem kleinen Überdachten Stand Aufsicht hat – das war mal ein Pranger – öffentlich zur Schau gestellt, durfte das Volk den an den Pranger gestellten bewerfen, aber nur mit Weichen – also passt es, das der Marktplatz gleich drum herum war, faules Obst wurde so gleich noch mal verwertet.
An der Marienkirche vorbei, kurzer Stopp. Ein paar Fakten zu dieser Kirche. Dann ging es runter zur Trave. An der Untertrave 97-98 genauer gesagt, Da da befindet sich der Lübecker Marzipan-Speicher – und der hat absolut nichts mit Niederegger zu tun.
Ein Familenbetrieb geführtes Unternehmen. Der Firmengründer kam vor über 50 Jahren aus Königsberg als Bäcker nach Lübeck. Man erinnerte sich an dessen Rezept aus seiner Heimat und das ist dann das „Königsberger Marzipan“ , ein Marzipan, was abgeflammt wurde. Im obersten Bereich befindet sich ein Marzipan Museum (kostenfrei) und mein Tipp, wer Liebhaber von Marzipan ist, im Verkaufsraum gibt Bruchmarzipan günstig zu kaufen. Also unbedingt mal reinschauen! Es soll sogar eine Mrzipan Show geben, wo man sein Marzipan-Abitur machen kann und sein eigenes Marzipan herstellen kann. Ein Blick auf deren Homepage lohnt sich.
Natürlich bekamen wir eine Kostprobe von deren Marzipan mit (und als absolut gut befunden).


Lübecker Marzipan-Speicher

6. Noch 2 Stationen vor uns. Von der Untertrave ging es hoch zur Beckergrube. Dort kehrten wir ein bei Froeken Wildhagen – eigentlich mit einem Strich durch das „o“ .Das heißt auf deutsch „Fräulein“ – und die Inhaberin ,als gelernte Zahnärztin, führt nun in der Altstadt ihr kleines Café mit Blaubeertorte, Quiche, tollen Frühstück – und einmal im Monat mit einer SPÄTLESE Veranstaltung. Bei Verköstigung werden tolle Bücher vorgestellt.

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Froeken Wildhagen

7. Bei der letzten Station wurden wir herzlich von Frau Evers in ihren herrlichen Stadthaus empfangen. Wir wurden in den Probierraum geführt, bekamen zum Aufwärmen erstmal eine heiße Tasse Trinkschokolade. Nach einer kleinen Einführung durften eine Schokoladen-Tasting machen. Mehrfach wurde Frau Evers mit ihren herrlichen Schokoladenkreationen ausgezeichnet. 12 Kreationen gibt es, allesamt handgeschöpft. Angefangen hat Frau Evers mit ihrer Tochter kandierte Blüten herzustellen. Im Hauseigenen Garten angebaut und morgens frisch geerntet. Übrigens benutzt Frau Evers kein Eiweiß für die Blüten – natürlich ist das ihr Geheimis, wie die Blüten haltbar gemacht werden. Das Haus ist nicht öffentlich, aber für die Tour öffent Frau Evers gerne ihre Hallen.

Evers und Tochter

Das war die Lübeck-Altstadt-Tour. Man muss 3 Stunden Zeit mit bringen (alle Touren dauern 3 Stunden). Das Programm ist straff durch organisiert. Man steuert 6-7 Kulinarische Orte an und bekommt Kostproben. Nicht geeignet ist es für Allergiker. Das meiste ist vegetarisch, aber man kann auch Fleisch und Fisch bekommen. Und man sollte wirklich gut zu Fuß sein! Dem Wetter entsprechend sollte man sich anziehen. Auch als Tipp: steckt euch eine kleine Flasche trinken ein. Getränke müssen extra bezahlt werden wenn ihr zu den Kostproben was haben möchtet. Auf deren Homepage könnt ihr sehen, in welchen Städten diese Touren angeboten werden. Städte wie Hamburg oder Berlin haben noch viele Stadtteil-Touren anzubieten. Eine Tour in Altona habe ich vor einem Jahr schon mal gemacht. Hamburg steht im Frühjahr auch wieder auf meinem Programm. Kann mich noch nicht entscheiden welche Tour es werden soll. Ständig sind neue Touren in Planung und uns wurde verraten, dass auch demnächst Lüneburg mit auf der Liste steht.

Die Stadtführung war vorüber. Nun aber schnell noch zurück in die Beckergasse. Tami aka Manuela wartet mit einem Cappuccino auf mich. Liebe Tami, der Schaum war der Hammer! Der Cappuccino trat in den Hintergrund…wenn ihr mal im Wullenwever essen gehen möchtet – lasst euch den Platz für Tamis Schneeball mit frischen Himbeeren. Seit unserem „Perfekten Dinner – Wer ist der Koch“ Teilnahme vor einem Jahr, ist das DER Favorite und Liebling aller (Tami hatte übrigens mehr als verdient gewonnen!)…Schade, dass nicht all zu viel Zeit war, aber immerhin, es war schön das wir uns die Zeit genommen hatten uns zu treffen!

Wenn ihr interessiert seid, besucht deren Homepage. Wenn ihr einen Gutschein verschenken möchtet, kann man den da auch kaufen.

eat the world Stadttouren

Auch wenn ich nun hier begeistert darüber schreibe. Ich habe keinen Vertrag mit der Firma  um für sie Werbung zu machen. Alles geschied hier aus freien Stücken. Ich empfehle diese Touren nur, weil sie mich begeistern und ich denke, anderen würde dieses auch gefallen.
Das Schreiben darüber brachte so viel Spaß, ich überlege, ob ich auch noch von der Altona Tour schreibe. Falls ich das Prospekt, was man von der Tour am Anfang mit bekommt, in die Hände fällt, würde ich mich noch mal hin setzen und diese Tour vorstellen . Ich sage nur: eines der weltbesten Marzipane gegessen, gesehen, wie Zigarren noch per Hand gerollt werden, ein tolles Mexikanisches Restaurant besucht, wo ich gerne den Abend verbracht hätte, Kaviarverkostung bei den Fischhallen, Biowurst, feine südfranzsösische Bouillabaisse genossen. (nebenan war Henssler & Henssler, leider sind wir da nicht hin).

Vielleicht überzeugt ihr euch davon selber mal. Und berichtet darüber.

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Gemüse-Nudeln

 

Meine neue Küchenhilfe. Spontankauf. Einsam stand sie im Regal. Alle ihre Kollegen/innen waren schon gekauft worden und bekamen ihr neues Zuhause. Unter ihr ein Schild ANGEBOT! Sie schaut mich an, und ich hatte ein Herz – sie musste mit, ich wollte ihr ein neues Zuhause geben. Unser Zuhause.

Sie hat sich gut eingelebt bei uns und erfreut uns nun mit diversen Versuchen alles mögliche an Gemüse spiralförmig und spagettiartig zu zubereiten. Der Einstand waren Rote Bete Spagetti, nur angeschwenkt in der Pfanne mit Lachs und Schafskäse. Gestern kam der Test mit einer dicken Mohrrübe und eine Zucchini. Auch diese beiden eher länglichen Formen gingen leicht von der Hand. Nebenbei kochte schon das Pastawasser.

Also wurden je 1  große Möhre und 1 größere Zucchini durch das Gerät gedreht. In einer Wok Pfanne etwas Öl erhitzen und das Gemüse drin dünsten. In einer kleiner extra Pfanne ohne Fett Schinkenwürfel auslassen. Wieder in einer extra  Pfanne Pininenkerne ohne Fett anrösten.

Zu dem Gemüse nun 450 ml Cremefine geben. Schinkenwürfel mit zugeben (wer es vegetarisch mag, lässt diese weg) . Al Dente gekochte Spagetti zu geben und alles miteinander vermengen. Kurz noch mal warm werden lassen. Gehackte Petersilie zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Pinienkerne und gehobelten Parmesan anrichten.

 

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Brot ohne Mehl – sehr nussig

Neulich bin ich auf ein Rezept gestoßen (Quelle aus einer Zeitschrift, die kostenfrei im Supermarkt ausliegen), das machte mich das nussige Brot neugierig. Vorstellen konnte ich mir das nicht so richtig, den das Brot soll sich nur aus Samen, Nüsse und Flocken halten. Tatsächlich, es bröselt nicht aus einander beim Anschneiden. Mit Frischkäse (und Zátar oder Ziegenfrischkäse absolut ein Genuss)

und das braucht ihr dazu:

  • 120 g Haferflocken
  • 90 g Leinsamen
  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 60 g Mandeln (mit Haut)
  • 40 g Haselnüsse
  • 35 g Chia Samen
  • 3 EL Olivenöl
  • 400 ml Wasser
  • 1 1/2 EL Agavendicksaft ( habe Apfeldicksaft genommen)
  • 1/2 TL Salz

Alle Trockenzutaten abwiegen und zusammen in eine rechteckige Backform geben. Olivenöl, Wasser und Dicksaft zu den TRrockenzutaten geben und unterrühren. Abgedeckt nun 2 Stunden an einem warmen Ort  quellen lassen.

Dann die Backform in den Ofen schieben (180 ° ) und 25 Minuten backen. Dann vorsichtig die Masse aus der Form nehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech  geben. Das was noch nicht so fest ist, kann man „drauf modellieren“ – dann das Blech wieder in den Ofen geben und noch mal für 50 minuten backen. Gut abkühlen lassen vor dem Genuss.

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Rübli-Zucchini-Kuchen

Dieses Rezept stammt auch aus meinem 10 Jahre altem WW Backbuch. Für jede Jahreszeit sind entsprechende Rezepte drin und mein liebstes Herbstrezept ist das Apfelbrot was ich hier schon vorgestellt habe.

Das erste Rezept ist der frühlingshafte Rübli-Zucchini-Kuchen.

Für 12 Stücke:

  • 300 g Karotten
  • 200 g Möhren
  • 5 Eier, getrennt
  • 6 EL Wasser
  • 250 g Zucker
  • 150 g gemahlende Haselnüsse
  • 100 g Paniermehl
  • 1 TL Backpulver

Etwas verändert, so wurde meine Variante gemacht:

Austausch:

  • statt Zucker = 75 g Stevia
  • statt Paniermehl = 100 g Mandelmehl, entölt

Möhren und Zucchini waschen und in klein raspeln. In einem Küchentuch gut ausdrücken.

Eiweiß mit dem Wasser steif schlagen. Dann Eigelb und Zucker / Stevia mit unter rühren. Nüsse, Paniermehl / Mandelmehl und Backpulver nach und nach unterrühren. Zum Schluss die Gemüseraspeln unterheben.

Masse in eine Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 175° Umluft ca 50 Minuten backen. Was ich heute gemerkt habe, unbedingt ab 30 Minuten mit Folie oder noch besser Backpapier abdecken. Der Deckel wird doch etwas dunkel.

Für den Guß:

  • 75 g Puderzucker
  • 4 EL Zitronensaft

Guß anrühren und über den abgekühlten Kuchen streichen. Fest werden lassen.

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Auberginen Risotto

Schon immer habe ich Risotto geliebt. Schön mit Butter und viel Parmesankäse. Mit meiner Ernährungsumstellung muss ich nicht auf Risotto verzichten! Auch mit wenig Butter (nur 1 TL Halbfettbutter) und Parmesan abgewogen schmeckt Risotto genauso gut.

Für eine Person nehme ich:

1 kleine Aubergine. Waschen, in Scheiben schneiden, das schwammige rausschneiden. In kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne 1 TL Pflanzenöl erhitzen und das Gemüse rundherum gut anbraten.

In der Zwischenzeit bereite ich das Risotto vor.

  • 50 g Risotto, trocken
  • 1 TL Pflanzenöl
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Parmesankäse, gerieben
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Limettensaft / wahlweise Zitronenabrieb und ein Spritzer Zitronensaft

Öl im Topf erhitzen und Risotto zugeben, kurz unter rühren anrösten. Dann schnell mit ein wenig Brühe ablöschen. Unter rühren einkochen lassen, wieder etwas Brühe zugeben. Herd kann nun auch auf Minimum Temperatur runtergedreht werden. Zugießen der Brühe, einkochen lassen, rühren dauert ca. 20 Min. und dann habt ihr ein schönes cremiges Risotto. Auberginenwürfel in das Risotto unter heben. Nun abschmecken mit den Gewürzen und den Parmesan zum Schluss unter rühren. Zu letzt habe noch ein TL Halbfettbutter unter gerührt. unadjustednonraw_thumb_8473

Wer mag genießt dazu ein Stück Fleisch (Lamm, Kalb oder Pute passt gut, 120 g)

Waffeln ohne Reue

Freies Wochenende gehabt, gute Laune, Sonne scheit auf der teils liegengeblieben Schneedecken. Heimgekommen von einem wunderbaren Spaziergang auf dem Boxberg (Naturpark Aukrug), da schmecken Waffeln am Besten. Vor 10 Jahren habe ich ein Backbuch gekauft, das es im WW Treffen gab – also verschlanke Waffeln. Aus dem Buch backe ich immer noch sehr viel, die Rezepte gelingen und alles schmeckt einfach sehr sehr gut! Hier ist ein Zeitaufwand von 20 Minuten.

Hier die knusprige luftig, lockere Waffelvariante:

für 8 Stück (habe die wohl etwas dicker gemacht, ich habe 7 Waffeln raus bekommen)

  • 110 g Halbfettmagerine (z.b. Lätta fit ) *nur ein Tipp, keine Werbung, ich hatte nur das im Kühlschrank gehabt)
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (Gr.M)
  • 180 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL abgeriebe Schale 1 Zitrone
  • etwas Zitronensaft
  • 150 ml fettarme Milch
  • etwas Pflanzenöl zum Einfetten des Waffeleisens (auf ein Kuchentuch geben und übers Eisen wischen)
  • 1 EL Puderzucker (oder nach Geschmack, z.b. Ahornsirup)

Margarine, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. Eier trennen. Eigelb zufügen. Mehl, Backpulver und Zitronenschale zufügen ud mit dem Zitronensaft und der Milch unterrühren. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Ein beschichtetes Waffeleisen leicht mit Öl bestreichen und nacheinander 8 Waffeln backen. Mit Puderzucker bestäuben.

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Wenn man schon seit 2 Wochen darauf achtet sich gesund zu ernähren, dann gehört es auch dazu, dass man sich bewegt. In der Woche leider so gut wie keine Zeit, wenn ich abends nach Hause komme ist es dunkel. Umso schöner war es heute: die Sonne scheint, die Luft war klar, kein Wind…und wir erkundeten ein für uns bisher unbekanntes Gebiet: der Boxberg im Naturpark Aukrug

Pizzaschnecken

Auf Pizza muss man nicht verzichten wenn man abnimmt. Bloss wäre es vom Vorteil, diese selber zu machen, dann hat man die Kalorien im Blick. Schnell geht aber auch ein Pizzasnack. Dazu benötigt man:

  • 1 Fertig-Pizzateig
  • 1-2 EL gehackten Rosmarin
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 2-3 EL gehackte Tomaten aus der Packung
  • 30 g Parmesamkäse (10 g über behalten)
  • 1 T- Honig (z.b. Ahornsirup oder Akazienhonig)
  • Salz, Pfeffer
  • 10 g Oliven, gehackt

Pizzateig ausrollen. Alle anderen Zutaten  zusammenrühren und auf den Pizzateig verteilen. Aufrollen und in 14 Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein Backblech legen. Den restlichen Käse auf die Schnecken verteilen.

In den vorgeheizten Backofen bei 200° gute 15 Min. backen. Abkühlen lassen.

Eine Schnecke wäre ein SNACK. 3-4 ersetzen eine vollständige Mahlzeit.

Ich habe die Hälfte gemacht, die 2. Hälfte habe ich mit Salamie, Tumfisch und Käse belegt und mein Mann hatte noch eine Pizza gehabt.

2017…auf ein Neues…

Geschafft, 2017 ist nun schon 2 Tage alt. Ich hatte heute frei gehabt, Zeit für mich, mich mal um einiges zu kümmern, was mir auch gut tut. Dazu gehörte auch ein Frisörbesuch. Und mich um meine Ernährung zu kümmern. Vorbereiten für morgen (muss 2 Mahlzeiten mit zur Arbeit nehmen, da ich Spätschicht habe) und selber heute wirklich mal gesund und fettarm zu essen. Hühnchen, Gemüse, wenig Öl, Linsen, Reis, Bulgur – all das gehörte heute verkocht. Heraus kamen:

  • Bulgur-Hähnchen-Paprika-Salat (gleich 2 x, für morgen auch eine Portion)
  • Bratkartoffelsalat, mit Rote Bete. 2x gemacht, eine Mahlzeit für meinen Mann, der bekommt noch Spiegeleier dazu
  • Linsen-Hähnchen-Curry mit Basmatireis (für Morgen)
  • Fertig ist schon ein OverNight Müsli für den guten Start in den Morgen

Ansonsten: als Snack einen Bananenshake und ein Smoothie aus Orange, Apfel, Wasser, Ingwer, Limette.

Das Bulgur Gericht ging sehr schnell und schmeckt fantastisch. Für eine Person:

  • 60 g Bulgur , trocken (oder 120 g gegarten)
  • 1o0-120 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 1 große Frühlingszwiebel
  • 1 Paprikaschote, rot (oder rot und gelb)
  • 120 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 TL Rapsöl für die Pfanne
  • 1 EL Tomatenmark
  • etwas Harrissapulver oder Ras El Hanout (Baharat geht auch dazu)
  • gehackte Blattpetersilie oder wer mag etwas gehackten Koriander
  • 1 Prise Chiliflocken

Bulgur im Wasser quellen lassen. Hähnchen waschen und in kleine Würfel schneiden, Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und Paprika säubern, das weiße innen und die Kerne entfernen und in feine Würfel schneiden.

Öl in der Pfanne erhitzen, Hähnchenbrust, ca 5 Min., anbraten. Dann das Gemüse zu geben und 2-3 Minuten unter rühren mit schmoren. Tomatenmark auf den Pfannenboden geben, Gewürz zugeben und mit einem Löffel kurz verrühren und etwas anschmoren lassen. Mit etwas Wasser ablöschen, nur soviel, das es eine sämige Masse wird. Den Bulgur, der fertig gequollen ist, unterheben. Abschmecken mit etwas Chili (wer mag), Salz und Pfeffer. Mit einem Klecks Joghurt (wer mag) anrichten und Petersilie darüber streuen.

Das Gericht hat 452 kcal (ohne dem Joghurt)

 

Essen für gute Nerven und Fitness

Für den heutigen Tag brauche ich Nerven und Durchhaltevermögen. Wir ziehen um! Nicht wir, also wir haben gerade unser neues Haus bezogen, sind absolut glücklich hier, hier will ich nicht so schnell wieder weg. Wir ziehen mit unserem Laden im Outletcenter um. Wir bekommen ein größeres Geschäft. Für heute heißt es zusammenräumen und rüber bringen. Mal schauen wie weit wir heute kommen, es wird nach Dienstschluss auf jeden Fall noch weiter gehen. Also muss heute auch was zu Essen mit, was nicht belastet, satt macht und Energie bringt.

Ich starte den Tag mit einem Müsli aus

  • 40 g Haferflocken
  • 10 g Cashewkkerne
  • 5 g Flohsamenschalen, geschrotet
  • 10 g Chia
  • 80 ml fettarme Milch
  • 150 g Joghurt 0,1%
  • Früchte

Snack für den ersten Hunger:

  • 250 ml Mandelmilch
  • Heidelbeeren
  • 1 Banane

alles zusammen pürrieren und als Smoothie genießen

Mittagstief:

Nudelsalat:

  • 40 g trockene Nudeln (habe hier die Variante LC Nudeln auf Linsenbasis genommen)
  • 150 g Tomaten
  • 1/4 salatgurke
  • Ruccola (oder anderen Salat der etwas kräftiger schmeckt), 1 Handvoll
  • 80 g Feta light

Dressing:

  • 125 g Magermilchjoghurt
  • 1 TL rotes oder grünes Pesto
  • 1 EL Balsamicoessig
  • Salz/Pfeffer

alles vermengen und über den Salat geben.

Und nun abends: Lange hin und her überlegt, und habe mich dann doch für die Variante: Vollkornbrot mit magerer Wurst, Salat und Gewürzgurke entschieden. Vorsichtshalber habe ich noch einen Becher Magerquark (200 g) cremg verrührt und mit Früchte aufgepeppt. Der Tag wird heute nämlich lang werden.

Randnotiz: heute noch im Studio anrufen und ein Probetraining vereinbaren

 

 

 

 

Hühnchengeschnetzeltes und anderes gesundes am Tag

Ich habe die Nase voll von Süßem! 10 Tage vor Weihnachten kommt die Erkenntnis! Das ist aber normal bei mir. Plötzlich wache ich auf und weiß, es wird wieder Zeit mit dem Plätzchen und Schoki auf zu hören. Und das in der Adventszeit die voll ist mit all den Verführungen. Ich habe mir geschworen, wenn was süßes, dann süß und gesund oder süß und kalorienarm. Das geht!

Also starte ich mit einem gesunden Frühstück. Leider habe ich noch keinen Quark oder Joghurt mit max. 1,5% im Kühlschrank. Was im Kühlschrank ist muss auch alle. Ich verbuche den Joghurt, Fettstufe 10% (Griechischer) unter „LC“ und nehme statt 250 g 200 g. Dazu 1 TL geschrotete Flohsamenschalen (quellen noch auf im Darm und halten länger satt), 10 g Nuss, und eine kleingschnittene Birne. Leicht gesüßt mit Xucker light und etwas Zimt.

Aus meinen alten Unterlagen von WW habe ich mich entschieden ein einfaches, schnelles Schweinegeschnetzeltes zu machen,allerdings hatte ich noch Hühnerbrust im Tiefkühler und habe das gerne dazu genommen. Die Portion ist übrigens so richtig groß, gut für den Einstieg, wenn der Magen noch nicht an kleinere Portionen gewöhnt ist.

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Zutaten für eine Person:

  • 100 g Champigons, ich empfehle die braunen zu nehmen – die haben einfach den besseren Geschmack
  • 150g Schweinefilet (oder Pute, Huhn, auch weißer Fisch würde gut passen)
  • 1 kleine Stange Lauch/Porree oder Frühlingszwiebeln, 3-4 Stangen mit dem Grün verarbeiten

Filet in 1 TL Öl in einer beschichten Pfanne anbraten, Gemüse zu geben.

  • 100 ml fettarme Milch und 50 ml Gemüsebrühe zugießen und ca 10 Min. garen lassen-
  • 1 EL Senf unterrühren
  • mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken
  • dazu 180 g gegarter Naturreis (oder Nudeln, am besten Vollkorn oder LC Nudeln)

Mittagessen soll es heute natürlich auch geben. Damit der Zuckerentzugam 1. Tag nicht so schwer fällt fiel meine Wahl auf ein Pfannekuchen mit Beerenquark.

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Dazu brauche ich:

  • 1 Ei (Gr. M) und 4 EL Mineralwasser (Verrühren)
  • 4 EL Mehl, 1 TL Xucker light* (im Rezept ZUCKER) und eine Prise Salz verrühren

Pfannekuchen in 1 TL Öl ausbacken.

Mit 1 TL Marmelade bestreichen. Dazu 250 g Magerquark mit 250 g Beeren nach Wahl und 1 TL Xucker light * verrühren und dazu reichen.

*zum Thema XUCKER – in den alten Rezepten steht immer noch Zucker. Tatsächlich war es so, dass man ausser Zucker nur Süßstoff kannte. Mittlerweile kann man den Zucker austauschen mit Stevia, Xucker (Xilith/Erythrit). Persönlich verwende ich am liebsten XUCKER light und Stevia.

Erythrit: Erythrit ist ein Zuckeralkohol, welcher durch Fermentation von Traubenzucker (Glukose) hergestellt wird.

Xucker: Xylit, oft auch Birkenzucker genannt, ist eine natürliche Zuckerart. Ich verwende bei meinen Speisen eher XUCKER light!

Stevia: Stevia gilt im Gegensatz zu anderen Süßstoffen als „natürliches Produkt“. Es wird aus den Blättern der Steviapflanze,auch „Honigkraut“ oder „Süßkraut“ genannt, gewonnen. Stevia ist 300 fach süßer als Zucker, deshalb vorsicht mit der Dosierung.

Süßstoff: Süßstoffe sind in der Regel synthetisch hergestellt.

Natürlich kann man auch mit Honig, Apfeldicksaft, Kokosblütensirup, Agarvedicksaft u.a. süßen.